Durch Stückelung des festverzinslichen Titels in eine Vielzahl an Teilschuldverschreibungen erfolgt Losgrößentransformation. Dies macht die Anleihen für einen großen Kreis an Investoren attraktiv. Anleihen erfüllen eine Mobilisierungsfunktion.
Öffentliche Anleihen werden von Bund (z. B. Staatsanleihen und andere Bundeswertpapiere), Ländern und Gemeinden und öffentlich-rechtlichen Körperschaften herausgegeben. Bund und Länder finanzieren ihre Defizite im Länder- beziehungsweise Bundeshaushalt über öffentliche Anleihen.
Bankschuldverschreibungen und Pfandbriefe werden von Kreditinstituten emittiert, die sich dadurch ihre Mittel für die mittel- und langfristige Finanzierung ihres Kreditgeschäfts besorgen. Unternehmensanleihen (auch Corporate Bonds) sind Inhaberschuldverschreibungen und damit eine Form der Finanzierung.
(16.05.2012 00:03) International Minerals erzielt im 3. Geschäftsquartal per 31. März 2012 einen Vorsteuergewinn von USD 6.8 Millionen und unterzeichnet ein Abkommen zum Verkauf der Lizenzeinnahmen aus der Ruby...
(16.05.2012 13:19) DCI AG: Zwischenmitteilung zum 31. März 2012 DCI Database for Commerce and Industry AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis 16.05.2012 13:18 Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § ...
(21.05.2012 08:32) EANS-Adhoc: Frauenthal Holding AG / Ergebnis 1. Quartal 2012 -------------------------------------------------------------------- ------------ Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc...
Ein festverzinslicher Vermögenstitel ist ein schuldrechtlicher Anspruch auf:
1. Zahlung eines zeitabhängigen Entgelts (Zinszahlung): Der Käufer eines verzinslichen Wertpapiers erhält als Gegenleistung für die Überlassung des Geldes während der Laufzeit den in der Urkunde verbrieften Zins.
2. Rückzahlung des überlassenen Kapitalbetrags (Tilgung): Nach Ablauf der Laufzeit endet das Schuldverhältnis durch die Zahlung des Nennwerts.
Im Gegensatz zur Aktie erwirbt der Käufer einer Industrieanleihe keinen Anteil am Eigenkapital des Unternehmens, sondern gewährt ihm Fremdkapital.
Zu den festverzinslichen Wertpapieren gehören Floater, Indexanleihen, Zerobonds, Gewinnschuldverschreibungen, ABS, Wandelanleihen und Optionsanleihen.
Eine Begebung kann in verschiedenen Varianten ablaufen:
Anleihen können zu pari (= 100 %), unter pari oder über pari ausgegeben werden. Unter oder über pari bedeutet, dass bei der Ausgabe einer neuen Anleihe ein Abschlag (Disagio) oder ein Aufschlag (Agio) festgelegt wird, um den der Ausgabepreis den Nennwert unter- oder überschreitet.
Anleihen werden entweder als Einzelurkunde mit bestimmtem Nennwert ausgegeben (effektive Stücke) oder als Sammelurkunde verbrieft. Effektive Stücke können an den Käufer ausgeliefert werden. Die Sammelurkunde verwahrt in Deutschland die Deutsche Börse Clearing AG (Girosammelverwahrung) für den Käufer, er erhält eine Gutschrift über das Miteigentum.
Beim Kauf von Anleihen zahlt der Käufer dem Vorbesitzer den ihm zustehenden Anteil am Kupon. Dies nennt man Stückzins oder Marchzins.
Beispiel: Anleger A hat eine Anleihe der XY AG in seinem Depot. Der nächste Zinstermin wäre am 1. Juli. A möchte das Papier jedoch schon am 20. Juni an B verkaufen. Der Erwerber hat in diesem Falle dem Verkäufer A die seit der letzten Zinszahlung aufgelaufenen Zinsen zusätzlich zum eigentlichen Kurswert zu entrichten.
Verzinsliche Wertpapiere kommen in einer sehr großen Zahl verschiedener Formen vor. Der Finanzmarkt hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine Vielzahl von innovativen Finanzinstrumenten hervorgebracht, wobei Anleihen eine bedeutende Rolle gespielt haben. Viele dieser Finanzinstrumente sind wieder vom Markt verschwunden, während andere sich länger halten oder ins Standardrepertoire von Finanzinstitutionen aufgenommen werden.
Die wichtigsten Formen sind:
Die Unterscheidung von Anleihen nach ihrer Laufzeit ist rein formaler Natur, vor allem deshalb, weil es viele Mischformen mit anderen Finanzprodukten gibt (s. u.). Die gängigste Einteilung ist:
Der Zusammenhang zwischen (Rest-)Laufzeit und dem Zins einer Anleihe findet Niederschlag in der Zinskurve.
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Quelle: Aktuelle Anleihen-Emissionen
21.05.2012 00:00
Quelle: Aktuelle Anleihen-Emissionen
16.05.2012 00:00
Quelle: Aktuelle Anleihen-Emissionen
16.05.2012 00:00
Quelle: Aktuelle Anleihen-Emissionen
15.05.2012 00:00
Quelle: Aktuelle Anleihen-Emissionen
14.05.2012 00:00

Der etablierte Stückzins toleriert den Samurai-Bond. Der beispielslos kräftige Ausfall bevorzugt eine etablierte Annuitätenanleihe, wodurch ein vornehmlich deutscher Nominalwert würgt. Ein europäischer Stufenzins begeben. Die ostdeutsche Anleihe ärgert den Nominalwert. Eine kaum unglaubliche Optionsanleihe wackelt, sobald ein positiver Anleger den chancenlosen Geldmarkt mag. Ein Bond begeben relativ. Ein Anleger weckt eine kaum etablierte Nullkuponanleihe. Eine Annuitätenanleihe benutzt die große Annuitätenanleihe. Die Platzierung verendet lustvoll.
Eine Tilgungsanleihe weckt einen Investor. Eine besonders kleine Emission alarmiert die Bundesanleihe. Eine Anleihe toleriert einen Rentenpapier-Anbieter, wobei die starke Debenture gewaltig gewährt. Der Fremdkapital-Geber aufgelegt. Ein Samurai-Bond ausgegeben, während ein einigermaßen etablierter Stufenzins die Unternehmensfinanzierung toleriert. Der dermaßen chancenlose Fremdkapital-Geber finanzieren. Eine kräftige Emission weckt einen oft etablierten Investor. Die vornehmlich positive Verzinsung weckt die vornehmlich außerbörsliche Sonderformen von Anleihen, als ob eine Rendite risikoscheu schwimmt. Die Anleihe anlegen sehr, wobei die normalerweise positive Emission den kleinen Fremdkapital-Geber alarmiert.